Muskelkater

Was ist ein Muskelkater?

Ein Muskelkater ist das Ergebnis einer Überlastung der Muskeln. Diese Überlastung entsteht auf Grund für unseren Körper nicht gewohnter Bewegungen, was oft bei intensiven Trainingseinheiten nach längeren Pausen der Fall ist.

Was wir beim Muskelkater spüren sind kleine Verletzungen und Risse an den Muskelfasern, sogenannte  Mikrotraumen, die verantwortlich für diese Schmerzen sind. Das betroffene Muskelgewebe ist angeschwollen, verhärtet, kraftlos und empfindlich gegen Druck.

Der Muskelkater und die damit verbundenen Schmerzen erreichen ihren Höhepunkt nach etwa  2-3 Tagen, und heilt innerhalb einer Woche wieder ab. Für diesen Zeitraum sind intensive Trainingseinheiten tabu, denn sie führen zu noch mehr Verletzungen.

 

Was hilft bei einem Muskelkater gegen die Schmerzen?

Muskelkater - wenn er einmal da ist, ist Ruhe und Entspannung angesagt.

Bei einem Muskelkater signalisiert dir dein Körper, daß er gerade überlastet ist und erst mal eine Ruhepause braucht, um sich von den intensiven sportlichen Belastungen regenerieren zu können. Gönne ihm diese Zeit.

Die Schmerzen lassen sich lindern, wenn du die Durchblutung der betroffenen Bereiche anregst. Damit wird das Muskelgewebe mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

5 Tipps die Dir bei einem Muskelkater helfen

Trainingspause einlegen

Ein Muskelkater muß ausheilen, und das braucht seine Zeit. Darum ist eine Trainingspause von 3-5 Tagen sehr wichtig, damit sich dein Körper erholen kann.

Du kannst diese Zeit aber aktiv zur Regeneration nutzen, indem du leichte Bewegung wie Spazierengehen, Schwimmen oder sanfte Yogaübungen mit einbaust.

 

Franzbranntwein lindert Muskelschmerzen

Franzbranntwein ist ein uraltes und bewährtes Hausmittel gegen Muskelkater. Gerade an den ersten Tagen ist das großflächige Einreiben der schmerzenden Stellen durch die kühlende Wirkung des Franzbranntweins sehr angenehm.

Die Hauptbestandteile im Franzbranntwein sind Alkohol, und ätherische Öle wie Campher und Menthol. Sie sorgen für eine bessere Durchblutung der Haut, was sich angenehm anfühlt und die Schmerzen lindert.

Anwendung: 2-3 mal am Tag die vom Muskelkater betroffenen Stellen mit Franzbranntwein großflächig einreiben.

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Vor der ersten Anwendung solltest du erstmal an einer kleinen Stelle austesten, ob dein Körper Franzbranntwein gut verträgt und nicht allergisch reagiert.

Vorsicht ist geboten bei Wunden und offenen Stellen, denn diese darfst du auf keinen Fall mit Franzbranntwein berühren.

Durch den im Franzbranntwein enthaltenen Alkohol kann es dazu kommen, daß deine Haut austrocknet. Wenn du dies bei dir feststellst, dann reibe deinen Körper zusätzlich mit einer für die Haut beruhigenden Body-Lotion ein. Das lindert das spannende Hautgefühl.

 

Muskelkater mit Rotlicht behandeln

Eine Behandlung mit Rotlicht wirkt wohltuend gegen die Schmerzen und lockert die verspannten Muskeln auf. Die Infrarotstrahlen dringen tief in die Muskulatur ein und stimulieren die Blutzirkulation.

Anwendung:

Mache es dir für 10-15 Minuten bequem und stell dir die Lampe so auf, wie vom Hersteller beschrieben. Meist sind das etwa 30cm Abstand zum Körper.  Achte darauf, daß die schmerzhaftesten Stellen gut bestrahlt werden. Wenn es dir zu warm wird, dann vergrößere den Abstand zur Lampe. Achte darauf, daß du mit dienen Augen nicht direkt in das Licht der Lampe schaust. Beachte die Bedienungsanleitung des Herstellers

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Alternativ zur Rotlichtbehandlung helfen auch warme Umschläge oder Kirschkernkissen.

 

Mit warmen Kirschkernkissen, Sauna oder Rotlicht unterstützt du den Heilungsprozeß.

Entspannungsbäder bei Muskelkater

Durchblutungsfördernde Bäder mit Kräuterzusätzen wie Rosmarin, Melisse, Arnika oder Fichtennadeln lockern die verspannte Muskulatur und lindern die Muskelschmerzen. Genieße die wohltuende Wirkung des warmen Wassers.

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Wechseldusche heiß-kalt

Auch Wechselduschen fördern die Durchblutung, wirken entspannend bei Muskelkater, entschlacken den Körper und stärken dein Immunsystem.

Anwendung:  Dusche 3 Minuten mit warm-heißem Wasser und anschließend 20 Sekunden mit Kaltem.

Was du tun kannst, um einen Muskelkater vorzubeugen

#1: Beginne langsam mit deinem Trainingsprogramm

Wenn man mit sportlichen Aktivitäten anfängt oder nach längerer Pause wieder beginnt, ist der Körper auf die neue Herausforderung meist nicht vorbereitet. Gib ihm Zeit sich an die neue Situation zu gewöhnen. Trainiere die erste Woche mit etwa 60% deiner Kraft und noch nicht mit voller Power. Wärme deinen Körper vorm Training ordentlich auf.

 

#2: Cool-Down nach dem Sport

Lockerungs- und Dehnungsübungen entspannen die Muskeln  und erhöhen die Temperatur im Muskelgewebe. Damit beugst du Muskelverkürzungen vor und die Muskelfasern werden elastisch und geschmeidig.

 

#3: Saune oder Entspannungsbad direkt nach dem Training

Wenn du die Möglichkeit hast gehe gleich im Anschluß nach dem Training in die Saune, noch bevor die Muskeln kalt werden. Das fördert die Durchblutung, transportiert entstandene Stoffwechselschlacken ab und entspannt die Muskulatur.